Blog Hannes Klausner_suREAL

suREAL

Vorwort

Im fortschreitenden Zeitalter der Digitalisierung und im Vormarsch der digitalen sozialen Medien drängt sich der Gedanke auf, ob weiterhin die Frage zwischen REAL und SURREAL im Raum steht, oder ob es schon eine Frage zwischen REAL und DIGITAL geworden ist und wo die Reise hingeht.

Die Leichtigkeit mit der in einer digitalen Welt eine surreale Realität geschaffen werden kann geht in Richtung beängstigend.

Persönlichkeiten werden verändert dargestellt.

Bilder und Vorstellungen einer Traumwelt werden vorgegaukelt.

Schnelllebigkeit wird als positiv hingestellt.

Soll und Muss stehen im Vordergrund.

Fortschritt und Veränderung werden als nötig vermarktet.

Mit dem Strom schwimmen wird als einzig wirkliche Option betrachtet um erfolgreich zu sein und Erfolg wird mit Glücklich-Sein gleichgesetzt.

Und all das wird einem nicht mehr zum selbstständigen Denken erzogenen jungen Menschen mit auf den Weg des Lebens gegeben.

Projekt „suREAL“, eine Gegenüberstellung und ein Spiel zwischen REAL und SURREAL in einer digitalen Welt unter Einbindung von scheinbar in der Medienwelt nicht länger bedeutsamen Werten wie Wertschätzung der eigenen Persönlichkeit, Echtheit und Entschleunigung.

Ein Versuch des Wachrüttelns und des Gedanken-Anregens hinsichtlich des eigenen Lebens und der darin enthaltenen tief verwurzelten Werte, Leidenschaften und Überzeugungen.

suREAL

Ein Hin & Her zwischen Realität und Surrealität.

Eine Frage des sich Zeit Nehmens und des genauen Hinschauens.

Sowohl in diesem Projekt und im fertigen gesamten Kunstwerk, als auch im echten Leben.

Leben wir in der Realität oder belügen wir uns selbst in unserer eigenen Surrealität?

Oder leben wir überhaupt in einer von anderen für uns gemachten?

Was sehen wir?

Was lassen wir uns zeigen?

Wie genau schauen wir wirklich hin?

Was erkennen wir und was schlussfolgern wir?

Schauen wir überhaupt genau hin?

Schlussfolgern wir überhaupt?

Denken wir überhaupt nach über das was wir sehen oder sehen wir nur genau das was uns gezeigt wird?

Was sehen wir in uns selbst?

Wie zeigen wir uns selbst?

Sind wir überhaupt noch wir selbst?

Sind wir wir oder geben wir vor jemand zu sein den wer anderer gerne in uns sehen möchte?

Warum auch immer derjenige den ins uns sehen möchte und warum auch immer wir uns danach richten.

Schaffen wir uns unsere eigene Surrealität?

Leben wir in einer für uns geschaffenen Surrealität?

Oder nehmen wir uns die Zeit genau hinzuschauen und die Realität zu sehen.

Oder haben wir den Mut unsere eigene Realität zu leben und wir selbst zu sein.

Den Mut unsere eigene Realität zu schaffen und in ihr zu leben.

Was ist real und was ist nicht real?

Was ist real und was ist surreal?

Ein Mountainbiker im Wald.

Ein Sportler in seinem natürlichen Habitat und Umfeld.

Ein Sportler bei seiner Lieblingsbeschäftigung.

Gezeichnet und festgehalten in einem Kunstwerk aus Kohle.

Einem Kunstwerk das Raum für verschiedene Perspektiven schafft.

Raum für verschiedene Sichtweisen.

Verschiedene Sichtweisen die verschiedene Details zum Vorschein bringen.

Details die möglicherweise Aufschluss geben können.

Aufschluss über Hintergründe oder Aussagen.

Aufschluss über die Frage von Realität oder Surrealität.

Details die aber Zeit benötigen.

Zeit um sie zu schaffen und Zeit um sie zu entdecken und zu sehen.

Schaue ich die Sache vom richtigen Blickwinkel an?

Ist der Sportler wirklich dort gewesen?

Hat das wirklich so stattgefunden oder ist es einfach ein Kunstwerk erschaffen aus der Fantasie des Künstlers?

Ist es eine reale oder eine surreale Welt die hier dargestellt wird?

Menschen mögen denken es sei wie es im ersten Moment scheint.

Menschen mögen denken es sei genau so wie es dargestellt wird.

Menschen mögen glauben es sei die Realität.

Ist es aber wirklich so?

Tiere.

Tiere im Wald.

Detaillierte Darstellungen und weniger detaillierte eher künstlerische Darstellungen von Tieren.

Betrachtet aus unterschiedlichen Distanzen und Blickwinkeln.

Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum.

Eine nicht außergewöhnliche Art und Weise Tiere zu sehen, zu bewundern und auch sie darzustellen.

Ist dies aber eine echte Situation?

Hat der Künstler diese Tiere in freier Wildbahn aufgespürt und betrachtet?

Hat der Hirsch ihm wirklich tief in die Augen geblickt bevor er dann möglicherweise wieder rasch Schutz und Unterschlupf gesucht hat?

Oder ist es eine Fiktion.

Ein Gedankenspiel.

Ein Gedankenspiel das am Ende zu einem Kunstwerk geführt hat.

Ein Kunstwerk das eine surreale Welt darstellt und sie als Realität verkauft.

Menschen mögen das oder das sehen.

Menschen mögen dieses oder jenes denken.

Was aber entspricht der Realität?

Was entspricht der Wahrheit?

Macht es überhaupt einen Unterschied ob es real oder surreal ist?

Das Aufeinandertreffen von Mensch und Tier.

Ein sehr nahes Aneinandergeraten von Sportler und wildem Lebewesen.

Werke und Kreationen die möglicherweise noch mehr den Anschein erwecken mögen fiktiv zu sein.

Situationen die nicht wirklich häufig vorkommen würden.

Sind sie aber möglicherweise doch echt passiert?

Fotos belegen die Echtheit.

Diese Situation ist also nicht nur eine fiktive.

Nicht eine die ausschließlich aus der Fantasie des Künstlers stammt.

Wirklich?

Ist das so?

Die Digitale Welt zeigt es. Beweist es.

Wie aber ist es wirklich?

Was aber ist mit uns?

Schauen wir genau hin?

Sehen wir was dort vor sich geht?

Nehmen wir uns die Zeit dafür?

Die Zeit genau hinzuschauen und darüber nachzudenken?

Zeit um uns wirklich Gedanken darüber zu machen?

Über die Realität?

Oder sehen wir das was wir sehen sollen.

Das was uns gezeigt wird.

Oder leben wir in einer für uns gemachten Welt.

Einer für uns gedachten Welt.

Einer für uns gedachten Surrealität.

Einer vorgegaukelten Realität.

Es ist ein Hin und Her zwischen Realität und Surrealität.

Ein Hin und Her zwischen selbst denken und andere für mich denken lassen.

Ein Hin und Her zwischen leben und gelebt werden.

Menschen mögen das oder das sehen.

Menschen mögen dieses oder jenes denken.

Was aber entspricht der Realität?

Was entspricht der Wahrheit?

Macht es überhaupt einen Unterschied oder es real oder surreal ist?

Mag sein, dass es in manchen Situationen keinen Unterschied macht.

Mag sein, dass es in mancherlei Hinsicht sogar positiver Art und Weise die Fantasie anregt wäre es fiktiv. Wäre es surreal.

Mag aber auch sein, dass diese vorgegaukelte Realität, sei es eine, eine mögliche Gefahr darstellt.

Eine Gefahr im wahren Leben.

Eine Gefahr für das echte Leben.

Eine Gefahr die uns vielleicht gar nicht als solche bewusst ist.

Realität und Surrealität liegen in der digitalen Welt so nah beieinander wie kaum zuvor.

Es ist Zeit genau hinzusehen.

Zeit sich die Zeit zu nehmen genau hinzuschauen.

Zeit unser eigenes Leben zu leben und nicht das, das für uns gemacht wird.

Nicht das, das von uns erwünscht oder erwartet wird.

Es ist Zeit wir selbst zu sein.

Es ist Zeit.

Das Tier in mir.

Entschleunigung.

Spieltrieb.

Echtheit.

Respekt.

Zurück zu den Wurzeln.

Zurück zu den einfachen Dingen.

Den Kontakt zur Natur suchen.

Mich in Gedanken verlieren.

Meine Art und Weise aus diesem Wirrwarr zwischen Realität und Surrealität zu entfliehen und mich auf das Wesentliche zu besinnen.

Mich auf mich zu besinnen.

Mich nicht von dieser gemachten Surrealität vereinnahmen und blenden zu lassen.

Den Blick auf die Realität nicht zu verlieren.

Den Blick auf meine Realität und meine Welt nicht zu verlieren.

Ich selbst zu sein.

Hast du deine Art und Weise schon gefunden?

Nimm dir die Zeit dafür.

Du bist sie wert.

#suREAL #timeisyourlife #artofliving #talentcomesnaturally

All pics in this article by Rene Deutschländer.

Drawings & Art by Hannes Klausner.